Mit ‘Stadtwerke’ getaggte Artikel

Nach der grossen Welle, die die Empörung um die vermüllte südliche Hafenseite geschlagen hat, gibt es erste Rückmeldungen.

Die Stadtwerke Münster haben sich bereit erklärt eine Aufräumaktion zu unterstützen und prüfen derzeit, wie die Entsorgungssituation am Hafen verbessert werden kann.
Hier das Schreiben:

Feedback der Stadtwerke Münster
Wäre schön, wenn sich dann alle daran beteiligen würden :)
Stay tuned!

Eine wunderschöne Fuchsjagd legten die Teilnehmer beim Auftakt zu Münsters 42. Montgolfiade hin.

Nach dem Start bei schönstem Wetter von den Aaseewiesen vor dem Zoo, trieb der schwache Wind die Ballone direkt über Münster in Richtung Telgte.

Kurze Rede, viele Impressionen vom Abendstart der Ballone am Donnerstag, den 23. August 2012:
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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Diesen Appell veröffentlichten BLX Music, die ihr Büro auf der “B-Seite” des Stadthafens I haben, heute auf Ihrer Facebook Seite. Wir schliessen uns diesem Appell an.

Respekt für die ruhige Ansprache von BLX Music, aber das Bild dass sich ihnen Tag für Tag auf der Südseite des Hafenbeckens vor ihrem Büro bietet, macht dem Spitznamen der Hafenseite, “Dirty Side”, alle Ehre.

Müll wohin das Auge schaut. Scherben, ohne Ende. Zerbrochene Flaschen und Gläser, Verpackungen, Folie, Servietten, Pizzakartons, Plastikflaschen, verlassene Grills, Toilettenpapier, Müllbeutel und Zigarettenkippen, jede Menge Essensreste und Fäkalien von Erbrochenem bis hin zu Undefiniertem, säumen fast die gesamte Hafenseite vom Hafenplatz bis zum Hafengrenzweg.

Na klar, der Sommer lädt ein draussen zu sitzen und zu feiern, Musik zu hören und zu klönen bis spät in die Nacht.
Da hat keiner was gegen und am Mittelhafen stört man sicherlich Abends damit auch die wenigsten,
aber Leute – lasst Ihr zuhause auch euren Müll liegen?
Macht das Spass auf so einer Müllhalde zu feiern?

 
 
 

 

BLX Music haben schon den Schritt nach vorn gemacht und haben Mülltüten aufgehängt,
in den Ihr euren Abfall entsorgen könnt.

Die Stadtwerke, denen das Gelände gehört, und die Stadt sollten sicherlich auch darüber nachdenken entsprechend Abfallbehälter aufzustellen.
Aber so wie die zahlreichen Utensilien den Weg zum Hafen gefunden haben, könnt Ihr sie genau so wieder mitnehmen.
Auf diese Weise erhaltet ihr euch die B-Seite bis zum Ausbau des Hafens noch so lange wie möglich, ärgert keine Anlieger und vermeidet auch, dass man sich beim Besuch des Hafens einen Plattfuss am Fahrrad, oder die Seuche beim Tritt in die Scherben holt.

Am Hafenplatz hat jemand einen Laternenpfahl zur Leergutstation deklariert.
Wenn Ihr Glas und Plastikflaschen nach dem feiern wenigstens gesammelt dort abstellt,  ist das doch schon mal ein Anfang.

Das alles gilt natürlich nicht nur für den Hafen. Aasee, Kanal, Promenade und sonstige Chill- und Grünflächen sind mit diesem Aufruf auch gemeint.

Viel Spaß noch beim feiern – keep Münster clean ;)

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Endlich ist der Sommer da und scheint die verregneten Vorwochen wett machen zu wollen.

Die Sonne brennt diese Tage auf unsere Stadt hernieder und treibt das Thermometer bis auf 30° Celsius und uns den Schweiß auf die Stirn.
Wer sich nicht im Freibad abkühlen kann oder will und vielleicht den Luxus “Klimaanlage” sein Eigen nennt, der kann auf diese Art einen kühlen Kopf bewahren. Doch das hat seinen Preis, denn so eine Anlage verbraucht viel Strom.

Fotovoltaik

Und was liegt bei dieser Sonneneinstrahlung nicht näher, als diesen Strom aus Sonnenenergie zu gewinnen. Fotovoltaik nennt sich das Ganze.
Neben all den anderen Stromgewinnungsarten gehört die Fotovoltaik, also die Gewinnung von Strom aus Solarenergie, zu den regenerativen und umweltfreundlichen Techniken.

Weltrekord

Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie ist nichts neues und spätestens seit Atomausstieg und Energiewende in aller Munde.
So hat Deutschland zu Pfingsten diesen Jahres einen Weltrekord aufgestellt und in der Spitze mit 22.000 Megawatt so viel Strom aus Solarenergie erzeugt, wie es 20 Atomkraftwerke nicht schaffen könnten.

Kein anderes Land auf der Welt kann derzeit so viel Solarenergie produzieren.
Und das war kein Einzelfall.
Am 23. Juni waren es gegen Mittag wieder 21.400 Megawatt, berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien, kurz IWR, aus Münster.

Münster wird atomstromfrei

Um auch in Münster die Energiewende umzusetzen, haben sich die Stadtwerke Münster die Strategie 2020 als Ziel gesetzt.
Sie sieht vor, dass die Stadtwerke bis zum Jahr 2020 ihre Kunden autark mit Eigens erzeugtem Strom versorgen kann. Derzeit sind es etwas über 50%.
Und in diesem Rahmen soll der Anteil an erneuerbaren Energien ebenfalls ausgebaut werden.
Von 2% in 2010 soll der Anteil an Ökostrom bis 2020 auf mindestens 20% ansteigen.

Solarstromdaten

35 Anlagen erzeugen hierbei im Stadtbereich Münsters jetzt schon Strom aus Solarenergie.
Aktuelle Erzeugungswerte und Statistiken für die Fotovoltaikanagen haben die Stadtwerke jetzt auf Ihrer Webseite einsehbar gemacht.

Tages-, Wochen-, Monats- oder sogar Jahreskurven können für jede Station, nebst am Vortag produzierter Solarstrom- und eingesparter CO2-Gesamtmenge angezeigt werden.

Gar nicht wenig

Rechnerisch können diese 35 Anlagen in Echtzeit 2,9 Megawatt Strom produzieren. Rechnet man das auf eine Stunde hoch, wäre das mit 2,9 Megawattstunden in etwa so viel wie ein Zwei-Personen Haushalt im ganzen Jahr verbraucht, wobei die tatsächliche Leistung der Anlage natürlich nicht derart konstant ist.
Sie hängt von der Tageszeit, Wetter und Sonneneinstrahlung ab und liegt meist niedriger.

Auf das Jahr gerechnet erzeugt alleine  die größte aller in Münster gebauten Anlagen, auf der Zentralmülldeponie in Coerde, rund 1000 Megawattstunden Strom. Der positive Nebeneffekt: 530.000 Kilo CO2 lassen sich so, ebenfalls alleine hier an diesem Standort, im Jahr einsparen.
Hinzu kommen die Werte der anderen Anlagen, auf Schuldächern und an anderen Standorten.

Und natürlich all die anderen Erzeugungsarten die die Stadtwerke im Portfolio haben, wie Wind- und Wasserenergie sowie konventionelle Kraftwerke.
Beispiel: In 2012 werden die Windenergieanlagen der Stadtwerke Münster rund 60000 Megawattstunden Strom erzeugen.

Eigenverantwortung

Die Energiewende voranzutreiben und den Ausbau regenerativer Energiequellen auch in Münster zu beschleunigen ist aber nicht nur Aufgabe der Versorger, sondern viel mehr auch die Verantwortung der Verbraucher.

Eben nicht die stromfressende Klimaanlage den ganzen Tag laufen zu lassen, Standby-Geräte bei Nichtbenutzung auszuschalten, das Licht nicht den ganzen Tag eingeschaltet zu lassen, alte Energiefresser zu enttarnen und gegen neue, wirtschaftliche und umweltfreundliche austauschen und eben auch sein Verhalten zu überprüfen.
So lässt sich der Verbrauch im Jahr schnell um dutzende bis hunderte Kilowatt Strom und einige hundert Kilo CO2 reduzieren.
Es lohnt beispielsweise ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch im Stadtwerke Cityshop.

Will man den fortschreitenden und immer schneller werdenden Klimawandel aufhalten, so muss jeder Einzelne bald damit anfangen etwas bei sich zu ändern.

Weiterführende Links:

- Klimasparbuch für Münster
- Solarstromdaten der Stadtwerke Münster

Ab August starten die Stadtwerke-Münster die Testphase für das (((eTicket, dem elektronischen Fahrschein für den Busverkehr in Münster.

Das buchen eines Tickets auf dem Handy, am Automaten, oder die Suche nach einer Vorverkaufsstelle entfallen dann für die Nutzer.
Auch brauch man keine Angst mehr vor Kleingeldzählerei beim Fahrer zu haben.
Denkbare Zahlungsmöglichkeiten beim eTicket könnten, ähnlich wie beim Handyticket, Lastschrift- oder Prepaidverfahren sein.
Hierzu gab es noch keine offizielle Ankündigung.

Mit der (((eTicket Chipkarte im Checkkartenformat, die offenbar mit der PlusCard kombiniert wird, kann der Kunde dann direkt im Bus ohne warten und langer Suche im Tarifdschungel, seine Fahrt lösen. Einfach ans Terminal halten, buchen, hinsetzen.
Der Fahrer kann sich auf seine Hauptaufgabe, die Fahrgastbeförderung, konzentrieren. Verspätungen durch Ticketverkauf beim Fahrer werden weiter minimiert.

Bild: (c) Stadtwerke Münster

Bild: (c) Stadtwerke Münster

Dabei währt sich der Kunde immer auf der sicheren Seite, denn es soll automatisch der günstigste Tarif gewählt werden.

Wie das genau ausschaut, wurde noch nicht klar. Denkbar ist die Möglichkeit nach monatlicher Auswertung die Fahrten tarifoptimiert abzurechnen.
Beispielsweise bei mehr als vier Fahrten ein 4er-Tarif, bei bei mehr als zehn Fahrten ein Zehnertarif oder bei Fahrten, die die Kosten eines Monatstickets überschreiten, automatisch jenes zu berechnen. Details werden abzuwarten sein.

Das durch den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe mit 1,4 Millionen Euro geförderte Projekt soll auch Vorbildfunktion für den ÖPNV über Münster hinaus werden.
Die rund 250 (((eTicket Terminals für alleine fast 400.000 Euro werden von der Systemtechnik GmbH aus Sömmerda geliefert, montiert und in Betrieb genommen, sowie die Bedienung geschult.
Ein Datenbanksystem daß die Daten der eTicket Terminals verschlüsselt überträgt und bearbeitet sowie für die Abrechnung bereitstellt, läuft im Hintergrund.

Noch bis zum 7. Juli können sich eingeladene Stadtwerke-Münster PlusCard Kunden registrieren.
Rund 1000 Kunden werden dann ausgelost und bekommen daraufhin das Paket mit Ihrer (((eTicket Chipkarte und weiteren Informationen zugesandt.

Dann heisst es einen Monat lang Testfahrer spielen und den Service im Ernstfall zu testen.
Wer im Anschluss den Dienst bewertet und den Testbericht ausfüllt, darf als Dank einen weiteren Monat gratis Bus fahren.

Sollten keine größeren Probleme auftreten und kleine Kinderkrankheiten ausgemerzt sein, wird das eTicket dann bald für die Allgemeinheit zugänglich gemacht.
Bis Herbst könnte nach der Testphase der Startschuss für die offizielle Einführung des eTicket in Münster fallen.
Warten wir es ab.