Mit ‘Stadt’ getaggte Artikel

Der Send, der Send, das münstersche Kind.

Auch wenn man als Münsteraner meint man hätte schon alles von der hiesigen Kirmes gesehen, so zog es auch dieses Mal wieder viele Besucher auf den Herbstsend.

Gondelbogen

Das freitägliche Feuerwerk lockte tausende Zuschauer an und verzauberte Groß und Klein ganze zwölf Minuten lang.
Und auch am sonnigen Samstag zog der Send trotz eisiger Temperaturen sehr viele Münsteraner und Besucher aus dem Umland auf die schönste Schotterfläche der westfälischen Tiefebene.
Mit einem verkaufsoffenen Sonntag versucht die Stadt zusätzlich Anreize für einen Ausflug in die Stadt zu schaffen, den man mit einem Sendbesuch kombinieren kann, oder anders herum.

Gut getarnt

Die Schausteller möchten nach dem Vorbild des XXL-Send im Frühjahr, zukünftig auch den Send im Herbst mehrere Tage verlängern um den Besuchern zwei Wochenenden zu bieten und die Gefahr einer niedrigen Besucherzahl, beispielsweise bei bei schlechtem Wetter, vorzubeugen.
Auch wäre ein Aufbau größerer Fahrgeschäfte dann wirtschaftlicher. Bislang verschreckte die kurze Sendlaufzeit solche Attraktionen in Münster.
Eine Befragung soll im Frühjahr des kommenden Jahres klären wie die Meinung in der Bürgerschaft ist, denn sollte der XXL-Herbstsend kommen, müsste dafür nach Meinung der Stadt der Sommersend entfallen.

Gruselkabinet der Geisterbahn

In meinem Artikel zum Eurocityfest hatte ich schon damals eine hohe Dichte an Veranstaltungen in der Sommerzeit bemängelt.
Der Wegfall des Sommersends würde wieder Luft zwischen und Lust auf die kommenden Veranstaltungen bringen und auch einen Puffer im Portemonnaie schaffen, wenn man mal mehrere Festivitäten im Sommer mitnehmen möchte.

Könnt Ihr euch auch zugunsten eines längeren Herbstsends für einen Wegfall des Sommersends begeistern? Oder habt Ihr eine ganz andere Idee?

Hier noch einige schöne Impressionen von der diesjährigen, münsterschen Oktoberkirmes:

Eine weitere Phase des münsterschen Bürgerhaushalts 2012 ist abgeschlossen.

Jetzt hat die Verwaltung der Stadt Münster zu jedem einzelnen der 102 Vorschläge, in der Bestenliste vom diesjährigen Bürgerhaushalt, eine Stellungnahme verfasst und online gestellt.

Auch unser Vorschlag zum Bau eines neuen Preußenstadions mit Hilfe eines Investors, wurde wie folgt beurteilt:

Stellungnahme der Verwaltung

Die Zielrichtung des Vorschlags wird geteilt.
Deshalb haben sich Verein und Stadt gemeinsam um ein Investorenmodell bemüht, damit das seit Jahren marode Preußen-Stadion saniert bzw. neu gebaut werden kann.
Ende 1998 hatte der Rat der Stadt Münster dem Verkauf einer Fläche an der Hammer Straße zur Errichtung eines Einkaufszentrums zugestimmt. Im Gegenzug sollte die Firma ECE die Sanierung und den Umbau des städtisches Preußen-Stadions zu einem bundesligatauglichen Münsterlandstadion mit 22.500 überdachten Tribünensitzplätzen sowie die erforderlichen Umbaumaßnahmen in der Hammer Straße, auf der Grundlage eines Erschließungsvertrages, durchführen. Ende 2000 erging das Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster, das im Normenkontrollverfahren den Bebauungsplan Nr. 400 “Preußen-Park” für nichtig erklärte und damit das Investoren-Projekt an der Hammer Straße beendete Mit der Darstellung „SO-Gebiet-Stadion“ im Flächennutzungsplan wurde 2003 eine langfristige Standortsicherung für ein bundesligataugliches Stadion an der Nieberdingstraße geschaffen bei gleichzeitiger weiterer Interimsnutzung des bestehenden Stadions an der Hammer Straße. Die sich im Eigentum Dritter befindenden Liegenschaften werden sukzessive von der Stadt erworben. Die aktuellen Sanierungsmaßnahmen am städtischen Stadion an der Hammer Straße tangieren weder die Sicherung des Stadionstandortes an der Nieberdingstraße noch schließen sie eine Projektplanung durch den Verein oder von privater Seite aus. Die Realisierung eines möglichen Stadionneubaus an der Nieberdingstraße ist keine kommunale Aufgabe. Die Stadt Münster und der SCP gehen davon aus, dass das Preußen-Stadion  mittel- bis langfristig (5-10 Jahre) genutzt werden wird. Von einer kurzfristigen Realisierung eines Stadionneubaus durch einen privaten Investor ist daher realistischer Weise nicht auszugehen.

Beschlussvorschlag der Verwaltung:

Der Vorschlag fließt in den laufenden Planungs- und Entscheidungsprozess ein.”

Soweit wie erwartet.
Aber auch alle anderen Bürgerbeiträge der Bestenliste wurden beurteilt.
Eine Zusammenfassung aller Vorschläge mit der jeweiligen Empfehlung die Idee aufzugreifen, zu verwerfen oder ob der Vorschlag sich bereits in der Umsetzung befindet, kann man auf den Webseiten des Bürgerhaushalts der Stadt Münster, HIER, nachlesen, oder die vollständige 133 Seiten starke Dokumentation als PDF herunterladen.

Wie geht es weiter?
Die aufgegriffenen und nicht verworfenen Vorschläge des Bürgerhaushalts werden als nächstes in den politischen Gremien besprochen.
Unser Vorschlag zum Stadienneubau wird an kommenden Terminen behandelt:

- 13.11.2012 Bezirksvertretung Mitte, Bezirksvertretung Südost
- 21.11.2012 Sportausschuss
- 22.11.2012 ASSVW (Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft)
- 05.12.2012 AFBL (Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften)
- 12.12.2012 Hauptausschuss
- 12.12.2012 Rat

Die Mühlen der Kommunalpolitik mahlen langsam, aber sie mahlen. Stay tuned.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Diesen Appell veröffentlichten BLX Music, die ihr Büro auf der “B-Seite” des Stadthafens I haben, heute auf Ihrer Facebook Seite. Wir schliessen uns diesem Appell an.

Respekt für die ruhige Ansprache von BLX Music, aber das Bild dass sich ihnen Tag für Tag auf der Südseite des Hafenbeckens vor ihrem Büro bietet, macht dem Spitznamen der Hafenseite, “Dirty Side”, alle Ehre.

Müll wohin das Auge schaut. Scherben, ohne Ende. Zerbrochene Flaschen und Gläser, Verpackungen, Folie, Servietten, Pizzakartons, Plastikflaschen, verlassene Grills, Toilettenpapier, Müllbeutel und Zigarettenkippen, jede Menge Essensreste und Fäkalien von Erbrochenem bis hin zu Undefiniertem, säumen fast die gesamte Hafenseite vom Hafenplatz bis zum Hafengrenzweg.

Na klar, der Sommer lädt ein draussen zu sitzen und zu feiern, Musik zu hören und zu klönen bis spät in die Nacht.
Da hat keiner was gegen und am Mittelhafen stört man sicherlich Abends damit auch die wenigsten,
aber Leute – lasst Ihr zuhause auch euren Müll liegen?
Macht das Spass auf so einer Müllhalde zu feiern?

 
 
 

 

BLX Music haben schon den Schritt nach vorn gemacht und haben Mülltüten aufgehängt,
in den Ihr euren Abfall entsorgen könnt.

Die Stadtwerke, denen das Gelände gehört, und die Stadt sollten sicherlich auch darüber nachdenken entsprechend Abfallbehälter aufzustellen.
Aber so wie die zahlreichen Utensilien den Weg zum Hafen gefunden haben, könnt Ihr sie genau so wieder mitnehmen.
Auf diese Weise erhaltet ihr euch die B-Seite bis zum Ausbau des Hafens noch so lange wie möglich, ärgert keine Anlieger und vermeidet auch, dass man sich beim Besuch des Hafens einen Plattfuss am Fahrrad, oder die Seuche beim Tritt in die Scherben holt.

Am Hafenplatz hat jemand einen Laternenpfahl zur Leergutstation deklariert.
Wenn Ihr Glas und Plastikflaschen nach dem feiern wenigstens gesammelt dort abstellt,  ist das doch schon mal ein Anfang.

Das alles gilt natürlich nicht nur für den Hafen. Aasee, Kanal, Promenade und sonstige Chill- und Grünflächen sind mit diesem Aufruf auch gemeint.

Viel Spaß noch beim feiern – keep Münster clean ;)

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Weder Neuplatz, noch Edith-Stein-Platz und auch nicht Fritz-Bauer-Platz, Raiffeisenplatz, Theodor-Heuss-Platz oder Der weiße Fleck wird der jetzige Hindenburgplatz in Zukunft heissen, wenn der Stadtrat die Empfehlung der Stadtverwaltung in einer aktuellen Beschlussvorlage annimmt.

Diese und viele weitere Vorschläge kamen in den letzten Jahren aus der Bevölkerung und flossen mit in die Namensfindung ein.
Der Name Schlossplatz wurde unabhängig voneinander am häufigsten genannt und fand wohl den breitesten Anklang.
Zudem kann dafür der bereits vorhandene Schlossplatz einfach erweitert werden.

Sollte die öffentliche Beschlussvorlage mit dem schroffen Kürzel “V/0178/2012″ den Weg durch die Anhörung der Bezirksvertretung, der Vorberatung des Hauptausschusses und der finalen Ratsentscheidung am 21.3. 2012 finden, so wird der Hindenburgplatz binnen eines Jahres umbenannt und die ewigwährende Diskussion um den Namen zumindest dieses Platzes hat damit hoffentlich ein Ende.

Interessant an der Beschlussvorlage ist, dass sie eine Passage enthält die die offenkundige Mehrheit der Bürger, die in vergangenen Bürgerbefragungen gegen eine Umbenennung des Hindenburgplatzes waren, bestätigt und anerkennt.
Dagegen gestellt werden ebenfalls zahlreiche Projekte und Aufrufe für eine Umbenennung, sowie die aktuelle stark kritisierte Bürgerbefragung der Stadt und die Ergebnisse der Historikerkommission.

Hinweistafel

Die angeführten Kosten für die Umbenennung des Hindenburgplatzes in Kosten von € 2000 können wir nicht ganz nachvollziehen. Sie basieren wohl nur auf den Kosten für die neuen Straßenschilder und eine Hinweistafel, die  - zentral auf dem Platz platziert – auf den alten Namen und die Gründe für die Umbenennung hinweisen soll.
Die Mittel werden aus dem Straßenerhaltungsbudget der Stadt entnommen.
Unseres Erachtens fehlen hier einige weitere Kosten, wie Stadtpläne, etc.

Stadt hilft bei Adressänderungen

Adressänderungen bei städtischen Behörden, den Stadtwerken, Grundbuchamt, Telekommunikationanbietern, Rentenversicherung und Finanzämtern übernimmt die Stadt.
Übrige Änderungen, wie Änderung von Fahrzeugschein, Personalausweis, Abonnements und anderweitiger Verträge müssen die Anwohner selber bewältigen. Diese sollten in aller Regel kostenfrei sein.

Aber wie gesagt, das alles nur, wenn der Rat der Stadt Münster dieser Vorlage am 21.3. 2012 zustimmt.
Wir gehen stark davon aus.

Anbei die Beschlussvorlage, auf der sich diese Daten beziehen, zum nachlesen:

Es geht eine Runde weiter, beim 20. Versuch in der Geschichte Münsters, dem Hindenburgplatz einen neuen Namen zu geben.
Zur von der Stadt binnen nur drei Wochen durchgeführten “Befragung” der Bürger zur Sache Straßenumbenennungen, wurden heute Ergebnisse vorgelegt.

Analyse der Umfragefarce

Bei der, unserer Meinung nach, pseudorepräsentativen Befragung bekamen 5126 Münsteraner Bürger den wegen seiner suggestiven Fragestellung stark kritisierten Befragungsbogen von der Stadt.
1937 kamen zurück. Insofern eine im Kontext interessante Zahl, da 1937 das Hindenburg-Unglück stattfand.

Grundtenor der Befragungsergebnisse

- 936 Bürger stimmten in dieser freiwilligen Befragung gegen eine weitere Verwendung des Namens Hindenburgplatz, sofern dies als eine Ehrung Paul von Hindenburgs gilt und er als Unterstützer des NS-Regimes betrachtet wird.
- 668 Bürger waren für eine weitere Verwendung des Namens für Europas zweitgrösster innerstädtischer Freifläche, werten die Namensnennung aber gleichzeitig als Ehrung Paul von Hindenburgs und stufen ihn ebenfalls automatisch als Naziregime-Unterstützer ein.
- Der Rest enthielt sich, hat keine eigene Meinung oder erklärte Desinteresse zum Thema.

Unverständnis

Die Farce war nicht nur die Fangfragestellung, sondern auch die Bewertung als repräsentatives Umfrageergebnis.
Zahlreiche Münsteraner sind nicht erfreut, dass 0,38 % der ~297.000 Einwohner Münsters von der Stadt zu einer Mehrheit aller Bürger gemacht wurde.

Viele Umfragen der letzten Monate und Jahre zeigten bislang immer dasselbe Bild.
Bei der Frage “Pro oder Kontra Umbenennung des Hindenburgplatzes” war stets eine weit überragende Mehrheit für den Erhalt des Namens.
Als Gründe wurde oft Unverständnis über einen Namenswechsel, 85 Jahre nach Namensgebung, angeführt.
Vielmals sieht man es heute auch nicht mehr als Ehrung an, einen Platz oder eine Strasse nach einer Person zu benennen.
Bei leeren Stadtkassen könne und solle sich die Stadt eine Änderung des Namens auch gar nicht leisten, so viele Bürger.
Die Prioritäten müssten da anders gesetzt werden und nicht für neue Straßenschilder und Stadtpläne verschleudert werden.
Auf einem Teil der Kosten bleiben die Bürger und anliegende Firmen sitzen. Für Änderung von Konten, Verträgen, Briefköpfen und Beschilderungen. Das gleiche gilt für weitere Strassen die zur Umbenennung vorgeschlagen sind.

So hat Münster4Life  in einer aktuellen, grossen Umfrage auf Facebook rund 9,5% seiner 14000 Fans bewegen können bei einer freiwilligen Abstimmung mitzumachen.
84 % waren auch hier der Meinung, dass es beim Namen Hindenburgplatz bleiben soll. Ein weit deutlicheres Ergebnis als dass der Stadt und mit einem anderen Ergebnis.

Der große Unterschied der Ergebnisse von den Medienumfragen zur städtischen Befragung zeigt hier deutlich, dass auch unter Berücksichtigung der Sozialstruktur kein Konsens zur breiten Masse und insbesondere der jüngeren Generation, die ja massgeblich an der Zukunft Münsters beteiligt ist, hergestellt werden kann.

Entscheidung durch den Rat allein

Dennoch entscheidet der Stadtrat am 21. März 2012 in einer Ratssitzung über die Zukunft des Platzes. Und zwar alleinig.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Rat für eine Umbenennung stimmen.
Die Mehrheit der Ratsparteien hat sich bereits für eine Umbenennung ausgesprochen, ausserdem gibt es für den Rat keine Bindung an die Ergebnisse der städtischen Befragung.
Ohnehin stand die Entscheidung für eine Umbenennung schon länger fest.

Oberbürgermeister Lewe setzte bereits 2010 eine Kommission ein, die schnell eine Umbenennung empfahl.
Nun soll sie endlich umgesetzt werden und mit dabei weitere Straßen, deren Namensgeber im Laufe der Zeit ins Schussfeld der Historiker gerieten.

Historiker nicht einig   

Großes Pro und Kontra in der Bevölkerung. Dabei bedeutet ein “Kontra Umbenennung” nicht zwangsläufig eine Befürwortung eines ehemaligen Naziunterstützers und Antidemokraten. Ganz im Gegenteil.

Derzeit zeigt Münster imposant seine Antihaltung gegenüber Rechtem Gedankengut und
hat den Großteil der Bürger im Protest gegen die Rechte Demonstration am 3.3.2012, hinter sich.

Oftmals möchte man in der Bevölkerung einfach nicht den bequemen Weg gehen einen Teil der Geschichte und Verantwortung Münsters auszublenden um so modern und mit weißer Weste dazustehen.

Der Name Hindenburg allerdings gehört unwiederbringlich zur Vergangenheit Münsters.

In der Innenstadt weisen Stolpersteine auf die Geschichte der Stadt in der Nazizeit und der Verantwortung daraus, hin. Der Hindenburgplatz gehört eben aufgrund seiner Namensgebung auch ohne Stolperstein dazu und es brauch diesen Ort um darauf hinzuweisen.
Dies ist allerdinge schwer, wenn man dem ganzen einen neuen Deckanstrich gibt.

In der heutigen Zeit ist man zudem nicht mehr gewillt Namensgebungen als Ehrerbietung anzuerkennen, wie auch in der heutigen Podiumsdiskussion zum Thema verlautete.

Das würde in der Zukunft auch immer schwerer, ob der Zahl der Verfehlungen von Personen im politischen und öffentlichen Leben, seien es Bundespräsidenten, Minister oder Bürgermeister. Und so las man diesen Zweifel heute auch in den sozialen Netzwerken:

Selbst unter Fachleuten ist man sich nicht einig.
In einem Streitgespräch der WN zum Thema, sprachen sich Prof. Dr. Wolfgang Jacobmeyer und Prof. Dr. Alfons Kenkmann aus und kamen auf keinen gemeinsamen Nenner.

Das Podium der heutigen Diskussion warf den Vorschlag auf, Plätze und Strassen in Zukunft nicht mehr nach Personen zu benennen.

Doch wonach dann benennen? Nach Blumen? Farben?
Oder etwa nach Orten?

Doch auch hier kann die falsche Wahl schnell einen großen Schatten voraus werfen.
Haben wir in Münster doch die Straße “Adlerhorst“.
Und da gab es doch seinerzeit einmal ein Führerhauptquartier mit Namen ….

Und täglich grüsst das Murmeltier.