Mit ‘sparen’ getaggte Artikel

Seit rund zwei Wochen ist es im Handel zu haben. Das erste Klimasparbuch für Münster.

Der oekom Verlag hat in Zusammenarbeit mit der Stadt, einen auf Münster zugeschnittenen Ratgeber
für Umwelt- und Klimaschutz erstellt und setzt damit auf den Klimapakt noch einen drauf.

Auf 95 Seiten gibt es vor allem zahlreiche Tipps für alle Lebensbereiche, wie man mit einfachen Mitteln nicht  nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel schonen kann.

So werden die Themenfelder Ernährung, Lebensstil, Verkehr und Transport, Wohnen und Bauen, sowie Renovieren behandelt.

Wo es geht werden die Beispiele auf Münster übertragen. Umweltfreundlich heizen, Ökostrom, oder umweltfreundliche Ausflüge in die Umgebung.
Ausserdem gibt es Hinweise, wo man in Münster Öko- und Fair gehandelte Lebensmittel und Kleidung bekommt, wieviel CO2 man einspart, wenn man statt des Fliegers den Zug von Münster zu seinem Reiseziel nimmt, was für alternative Verkehrsmöglichkeiten es in Münster gibt und wie man sein Lebensumfeld mit einfachen Mitteln klimafreundlicher und kostenschonender gestalten kann. Auch zum Thema 2nd Hand in Münster gibt es Angebote um der Wegwerfkultur Einhalt zu gebieten.

Aber es werden auch allgemeingültige Dinge aufgezeigt, wie man beispielsweise statt mit Papierrechnungen auf elektronische Varianten umsteigen kann und dabei die Umwelt schont.

Zu guter letzt gibt es für alle Bereiche noch Gutscheine vieler Geschäfte in Münster, bei denen man diese Klimatipps anwenden kann.
Von Rabattgutscheinen für Energiesparartikel, Umweltmagazine oder Bustickets, über Gutscheine für ökologisch hergestellte und fair gehandelte Kleidung oder Lebensmittel ist bei den 30 Gutscheinen, die im Klima Sparbuch für Münster enthalten sind, alles dabei.

Wir finden die €4,95 für das fast 100 Seiten starke Klima Sparbuch, inklusive der 30 Gutscheine, gut angelegt zu haben und werden uns sicherlich einige der dort enthaltenen Tipps näher anschauen.

Das Klimasparbuch für Münster gibt es beispielsweise beim Weltladen Münster, wo auch wir das Exemplar erstanden haben. Dort kann man das gelesene auch gleich in die Tat umsetzen und fairtrade Produkte ebenso, wie nachhaltig hergestellte Kleidung oder Schmuck erweben.

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Alternativ kann man das Klimasparbuch auch bei der Bürgerberatung in der Stadt, im City Shop der Stadtwerke-Münster, im Buchhandel oder direkt beim Oekom Verlag bestellen.

Anfangs des 20. Jahrhunderts war die Loddenheide ein Flugplatz.
Dann wurde die Loddenheide nach dem zweiten Weltkrieg als Militärgelände von den Briten genutzt.

Heute ist der Name Programm und es befindet sich dort der Friedenspark.

Morgens tummeln sich hier die Hasen und Rebhühner, tagsüber wird hier im anliegenden Gewerbepark das Bruttosozialprodukt gesteigert.

Einer der größten, ruhigsten und schönsten Grün- und Freizeitanlagen in Münster ist zweifelsohne der Friedenspark im Südosten der Stadt.
Aber gleichzeitig auch einer der am wenigsten genutzten Erholungsflächen im Stadtgebiet.

Dabei ist der Friedenspark ein verkanntes Genie.
Obwohl in einem Industrie und Gewerbegebiet gelegen, macht der Friedenspark rund 18% der dortigen Fläche aus.

Neben Kultur in der Friedenskapelle im Friedenspark, einer ehemaligen englischen Garnisonskapelle, finden sich dort Relikte aus alter Zeit ebenso, wie eine vom Dalai Lama gepflanzte Rosskastanie und ein kleiner See.

Und es ist grün dort. Schön grün, wie folgende Bilder zeigen:

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(Historisches Bildmaterial vom Orts- und Schützenverein Gremmendorf von 1923 e.V.)

Doch leider muss die Stadt sparen und so will sie insgesamt 30 Hektar Grünfläche in Münster zukünftig nur noch ein Mal im Jahr mähen lassen.

Es sind zwar 400.000 € für neue Lichtanlagen im Preussen Stadion übrig oder 250.000 € für den Picasso Platz, aber Kinderspielplätze und Grünflächen sollen vernachlässigt werden. Darunter auch der Friedenspark.

Manchmal fragt man sich wer unter welchen Umständen auf solche Ideen kommt.
Ich verstehe es auf jeden Fall nicht.

Nennt mich pedantisch, kleinlich, überheblich oder bekloppt, aber folgende Kritik möchte ich gerne einmal loswerden.
Vielleicht denkt der eine oder andere ja ähnlich.

Bekommt Ihr doch vermutlich auch? Jeden Mittwoch und Sonntag die kostenlosen Zeitschriften, wie kaufen & sparen, Hallo Münster, und dergleichen.

Ich habe mich heute einmal hingesetzt und das gesamte Papieraufkommen, das ich nicht bestellt habe, aber entsorgen muss, einmal gezählt.
Genauer gesagt habe ich jede einzelne Seite gezählt, die mir  da ungewünscht in den Briefkasten geworfen wird, obwohl ich dort einen Aufkleber “Keine Werbung und Wochenblätter” kleben habe.

Das Ergebnis:
257 Seiten komprimierte Werbung, die mir heute ins Haus flatterten!
Für heute sah das so aus:

Aufgeschlüsselt waren das für diesen Sonntag bei der:

kaufen & sparen
112 Seiten (56 Blatt Papier) bei einer Auflage von 123.056 Stück im Stadtgebiet von Münster.

und bei der Hallo Münster
145 Seiten (73 Blatt Papier) bei einer Auflage von 121.827 im Stadtgebiet von Münster.

Insgesamt also 257 Seiten (129 Blatt Papier) nur heute, in diesem Haushalt.

Multipliziert mit der jeweiligen Auflage der Zeitung sind dies
bei der kaufen & sparen ungefähr
~6.891.136 Blatt Papier (13.782.272 Seiten) im Stadtgebiet, Sonntag für Sonntag.

und bei der Hallo Münster Sonntag ungefähr
~8.893.371 Blatt Papier (17.786.742 Seiten) im Stadtgebiet. Sonntag für Sonntag.

Das sind für diesen und jeden anderen Sonntag jeweils ~15.784.507 Blatt Papier (31.569.014 Seiten) in Münsters Haushalten.
Die Mittwochsausgaben noch nicht einmal dazugerechnet!

Also egal ob jemand diese geballte Ladung Werbung lesen will, sofern man hier überhaupt von lesen sprechen kann, oder nicht – Die Auflage wird gedruckt und verteilt.
Also wird auch der Rohstoff Papier, Druckfarben, Energie für den Druck und die Auslieferung, etc, für diese Menge aufgewendet.

Ironischerweise macht die Hallo Münster heute mit der Schlagzeile
“Was für ein Müll!” auf:

Den Informationsgehalt dieser Wochenblätter kann man kaum gegenrechnen, da die Inhalte oft unter der Woche schon in Tageszeitungen der Westfälischen Nachrichten vom Aschendorff Verlag und der Münsterschen Zeitung vom Medienhaus Lensing, erschienen sind.
Zumal es diese Informationsinhalte eh schon im World Wide Web  gibt.

Werbung mag ja, sowohl für die werbenden Unternehmen als auch für die Verlage, wichtig sein, aber im 21. Jahrhundert, wo es Apps und Webangebote für alles gibt, finde ich diese nervende und Ressourcenverschwendende Werbeart überflüssig.

Also habe ich eine Eingabe an unseren Bürgermeister gemacht.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr diese weiterreichen und unterstützen würdet, damit wir eine Antwort bekommen.

EDIT 06.04. 2011 Mein Schreiben bei direktzu -> Markus Lewe wurde als Top Beitrag gewertet und befindet sich bereits beim Oberbürgermeister zur Beantwortung.
Vielen Dank für eure Unterstützung!

Zu finden ist diese Anfrage hier:

http://direktzu.stadt-muenster.de/lewe/messages/31943