Mit ‘Ratsvorlage’ getaggte Artikel

Weder Neuplatz, noch Edith-Stein-Platz und auch nicht Fritz-Bauer-Platz, Raiffeisenplatz, Theodor-Heuss-Platz oder Der weiße Fleck wird der jetzige Hindenburgplatz in Zukunft heissen, wenn der Stadtrat die Empfehlung der Stadtverwaltung in einer aktuellen Beschlussvorlage annimmt.

Diese und viele weitere Vorschläge kamen in den letzten Jahren aus der Bevölkerung und flossen mit in die Namensfindung ein.
Der Name Schlossplatz wurde unabhängig voneinander am häufigsten genannt und fand wohl den breitesten Anklang.
Zudem kann dafür der bereits vorhandene Schlossplatz einfach erweitert werden.

Sollte die öffentliche Beschlussvorlage mit dem schroffen Kürzel “V/0178/2012″ den Weg durch die Anhörung der Bezirksvertretung, der Vorberatung des Hauptausschusses und der finalen Ratsentscheidung am 21.3. 2012 finden, so wird der Hindenburgplatz binnen eines Jahres umbenannt und die ewigwährende Diskussion um den Namen zumindest dieses Platzes hat damit hoffentlich ein Ende.

Interessant an der Beschlussvorlage ist, dass sie eine Passage enthält die die offenkundige Mehrheit der Bürger, die in vergangenen Bürgerbefragungen gegen eine Umbenennung des Hindenburgplatzes waren, bestätigt und anerkennt.
Dagegen gestellt werden ebenfalls zahlreiche Projekte und Aufrufe für eine Umbenennung, sowie die aktuelle stark kritisierte Bürgerbefragung der Stadt und die Ergebnisse der Historikerkommission.

Hinweistafel

Die angeführten Kosten für die Umbenennung des Hindenburgplatzes in Kosten von € 2000 können wir nicht ganz nachvollziehen. Sie basieren wohl nur auf den Kosten für die neuen Straßenschilder und eine Hinweistafel, die  - zentral auf dem Platz platziert – auf den alten Namen und die Gründe für die Umbenennung hinweisen soll.
Die Mittel werden aus dem Straßenerhaltungsbudget der Stadt entnommen.
Unseres Erachtens fehlen hier einige weitere Kosten, wie Stadtpläne, etc.

Stadt hilft bei Adressänderungen

Adressänderungen bei städtischen Behörden, den Stadtwerken, Grundbuchamt, Telekommunikationanbietern, Rentenversicherung und Finanzämtern übernimmt die Stadt.
Übrige Änderungen, wie Änderung von Fahrzeugschein, Personalausweis, Abonnements und anderweitiger Verträge müssen die Anwohner selber bewältigen. Diese sollten in aller Regel kostenfrei sein.

Aber wie gesagt, das alles nur, wenn der Rat der Stadt Münster dieser Vorlage am 21.3. 2012 zustimmt.
Wir gehen stark davon aus.

Anbei die Beschlussvorlage, auf der sich diese Daten beziehen, zum nachlesen: