Mit ‘Innenstadt’ getaggte Artikel

Noch bis zum 22. September geht die Veranstaltungsreihe “1 Aa – Münster im Fluss“, die den Blick auf den Fluss lenken soll, dem auch der Aasee seinen Namen zu verdanken hat – die Münstersche Aa.

An verschiedenen Stellen im Stadtbereich laden ungewöhnliche Projekte ein, sich mit dem Lebensraum Aa zu befassen.
Von Parties am Aa-Bett, über Kunst- und Bauprojekte entlang des Flusses, bis hin zu Erkundungsszenarien an denen man die Aa an ungewöhnlichen Orten begehen darf.

So kann man eine unerwartete Ruhe unter der vielbefahrenen Straße Am Stadtgraben erleben,
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Die Diskussion um den Hindenburgplatz findet kein Ende.
Ganz im Gegenteil.

Der ewig währende Beschuss mit der Debatte um die Namensgebung und eine mögliche Umbenennung des Platzes ist noch voll im Gange, da prescht die Kaufmannschaft Münsters schon los und präsentiert Entwürfe für eine Bebauung des Hindenburgplatzes, inmitten einer neu entbrannten Auseinandersetzung um eine Musikhalle für Münster.

Bereits im November des vergangenen Jahres verkündete die münstersche Kaufmannschaft den Plan in dieser Thematik aktiv zu werden und präsentierte heute drei Entwürfe des Architekturbüros Bolles + Wilson.

Die drei “Strategieskizzen” sehen neben dem Entwurf einer reinen und schlichten Grünfläche die Alternativen einer Bebauung in Barockgarten-Stil, und etwas spektakulärer, mit einer Wasserfläche vor.

Bei allen drei Vorschlägen, die die Kaufmannschaft gerne breit in der Öffentlichkeit diskutiert sehen will,
steht im Vordergrund eine Tiefgarage mit 600 Stellflächen unter dem Platz, um die Parkplätze zu erhalten .
Veranstaltungen wie der  Send, Reitturnier, “Münster verwöhnt”, Flohmarkt und andere, sollen  unbeeinträchtigt weiter auf dem Hindenburgplatz stattfinden können.
Hierfür wurden in den Vorschlägen 1 & 2 jeweils 42.000 Quadratmeter und im 3. Vorschlag 41.000 Quadratmeter eingeplant.

Hier ein Überblick der Entwürfe:

Szenario 1 – Grüner Platz

   

Szenario 2 – Barockes Münster

   

Szenario 3 – Neue Stadtkante am Wasser

   

Die Vorteile einer Bebauung des Hindenburgplatzes liegen auf der Hand.
Man will die “tote Fläche” zwischen Domplatz und Schloss schliessen, Wohn- und Geschäftsfläche erschliessen, die Innenstadt Münsters attraktiver gestalten.
Eine Tiefgarage würde den hässlichen Anblick der parkenden Fahrzeuge unter die Erde verlegen und den Blick auf das Schloss angenehmer gestalten.
Ausserdem stünden die Parkpätze so auch bei Veranstaltungen zur Verfügung, was bislang immer ein Problem darstellte.
Die Pläne sollen ohne städtischen Zuschuss umgesetzt werden. Investoren sollen hier einspringen.

Die Entwurfsvorschläge lassen sich in einer PDF Datei des Architekturbüros BOLLES + WILSON herunterladen und ansehen.
Der Download befindet sich HIER

Die Konzepte werden öffentlich in einer Ausstellung am 16. Januar 2012 um 19 Uhr, im Gebäude der Bezirksregierung Münster am Domplatz, vorgestellt.
Noch bis zum 22. Januar können sich Interessierte die Entwürfe dort anschauen.

Wie findet Ihr die Vorschläge? Habt Ihr einen Favoriten? Wollt Ihr lieber alles so belassen, wie bislang?
Oder habt Ihr eine ganz andere Idee?

Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache.

Ab dem 1. Januar 2010 soll der Innenstadtbereich Münsters eine Umweltzone werden.
Alle umweltschädlichen Stoffe und Gase machen dann an den
imaginären Grenzen kehrt und suchen sich fortan Umweltzonenfreie Innenstädte.

Natürlich ist das nicht so und genau deswegen sind die sogenannten
Umweltzonen auch so umstritten.
Aber die Werte für Stickstoffdioxid (NO2), der Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm,
waren in der Vergangenheit immer wieder zu hoch.

Folgender Bereich soll also ab dem kommenden Jahr nur noch von
Fahrzeugen mit der gelben oder grünen Umweltplakette befahrbar sein:

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