Mit ‘Bauzeit’ getaggte Artikel

Viel fehlt nicht mehr bis zur Fertigstellung des neuen Sportplatzes vom SC Gremmendorf,
aber es hat auch lange genug gedauert.

Bereits am 12.12. 2010 vergab die Stadt Münster den Auftrag zum Bau des neuen Kunstrasenplatzes am Anton-Knubel-Weg.
Am 22. Februar 2011 wurde dann der erste Spatenstich auf dem rund 3500 Quadratmeter großen Baugelände gesetzt, und es sollte fast neun Monate dauern bis der Platz fertiggestellt wurde.

Umriss der 3500 Quadratmeter Baustelle

Umriss der 3500 Quadratmeter Baustelle

Bei der fast ein Dreivierteljahr andauernden Bauzeit waren allerdings bei weitem nicht unentwegt Bauarbeiter bei der Sache.
Bald die Hälfte der Zeit – von April bis August – geschah einfach gar nichts.

Baustelle im März 2011

Baustelle im März 2011

Baufirma und Stadt hatten sich über “Tragschichten” und “Standfestigkeit des Unterbodens” zerstritten, was alsbald zum erliegen der gesamten Baustelle führte.
Ein Stillstand, der nicht nur Zeit kostete, die der Platz später fertig wurde und dem Verein nicht zur Verfügung stand,
nein auch ein Stillstand der die Stadt bares Geld kostete.
Gutachter wurden tätig, bewerteten die rund 6000 Euro teure Tragschicht und erzeugten Kosten in vergleichbarer Höhe.
Doch nun hat das Märchen bald ein Ende. Nur noch wenige Restarbeiten müssen ausgeführt werden.

Baustelle im Oktober 2011

Baustelle im Oktober 2011

Aber es bleibt ein weiterer Fall einer “ewigen” Baustelle auf Kosten des Allgemeinwohls.
Ursache: Kommunikationsprobleme, Sturheit und Trantütigkeit auf Seiten von Politik, Behörden und ausführenden Unternehmen.

Eine tolle zeitliche Dokumentation dieses Projekts findet sich auf den Webseiten des SC Gremmendorf, die sich jetzt endlich auf ihren neuen Sportplatz freuen können.

Nach sechs Wochen sollte sie fertig sein, wie DIESE Pressemitteilung bestätigt.
Jetzt sind schon zehn Wochen vergangen und es werden noch weitere Wochen ins Land gehen, bis die
Bushaltestelle Gremmendorfer Weg, auf dem Albersloher Weg in stadtauswärtiger Richtung, barrierefrei umgebaut sein wird.

Auf völlige Unverständnis stossen solche Jahrhundertbaustellen, die mit etwas personellem und materiellem Aufwand in weit weniger als sechs Wochen fertiggestellt worden sein dürfte.
Baulich ist ein diese Baustelle auf jeden Fall keine Herausforderung in irgendeiner Weise. Weder in der Republiik, noch in Münster.

Tag für Tag zwängen sich die Autofahrer stattdessen nun auf einer statt zwei Fahrspuren an dieser eh völlig überdimensioniert aufgebauten Baustelle vorbei.
Baufahrzeuge oder Bauarbeiter in Aktion, sind dort nur spärlich zu erblicken.

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Ob das Tiefbauamt der Stadt Münster aus völliger Berechnung ihr Baustellenschild mit fehlender Zeitspannenangabe aufgestellt hat?

Fakt ist auf jeden Fall, was die Stadt hier an Kosten sparen will (anders erschliesst sich mir die erheblich längere Bauzeit nicht) , zahlt der Bürger drauf, der aufgrund solcher Fehlleistungen länger im Stau steht.
Wo sich die Benzinpreise befinden ist ihnen eh schon schmerzlich bekannt.

Wie lange also müssen wir diesen Zustand noch hinnehmen? Mir persönlich reicht es schon lange.