Die Spatzen pfeiffen es bereits von den Dächern, aber wir wollten es noch einmal bestätigt haben.

Auf Anfrage vom Münster-Tagebuch bestätigte uns Oberbürgermeister Markus Lewe gestern Abend schriftlich die Echtheit des Twitter Accounts @LeweMarkus.

Getwittert hat er noch nicht viel, aber das mag noch kommen.

Wir finden das gut und wünschen dem Oberbürgermeister auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg mit dem Echtzeit-Kommunikationsmittel.

Auch uns findet Ihr auf Twitter unter @muensterjournal, wo Ihr uns mit uns diskutieren oder konstruktive Kritik äussern dürft, und Fragen stellen oder Tipps und Hinweise geben könnt.

Herzlichen Glückwunsch den Stadtwerken Münster zu „50 Jahren Gelenkbusse in Münster“!

Im November 1954 verabschiedete sich die letzte Straßenbahn aus Münster, mit einer damaligen Fahrstrecke von nur acht Kilometern.
Nur sieben Jahre später, 1961, gibt es in Münster schon 20 Buslinien mit einem Liniennetz von 188 Kilometern und 78 Bussen.
Am 16.1.1962, also heute vor genau 50 Jahren, präsentierten die Stadtwerke Münster Ihre ersten drei Gelenkbusse der Öffentlichkeit als Ausbau des Nahverkehrs.

Copyright: Omnibusverein.de

Copyright: Omnibusverein.de

Heute betreibt man selber 116 Busse in Münster, davon sind 100 Gelenkbusse. Und immer weitere kommen dazu, wie das Unternehmen zum Beispiel im sozialen Netzwerk Twitter mitteilt:

Copyright: Stadtwerke Münster

Copyright: Stadtwerke Münster, 2012

Wurden vor einem halben Jahrhundert 24 Millionen Fahrgäste im Jahr in unserer Stadt in Bussen befördert, sind es heute über 32 Millionen.

Bis 2020 möchten die Stadtwerke Münster den Anteil des Busverkehrs im Straßenverkehr sogar auf 12 % ausbauen.

Und wie damals der Gelenkbus als Innovation galt, gibt es auch heute Versuche den Buslinienverkehr in Münster zu optimieren und zu erweitern.
Bereits 2002 unternahm man Kurztests mit sogenannten Busanhängern.
Im letzten Jahr erfolgte ein weiterer, ausführlicherer Versuch mit Busanhängern um dem Thema „volle Busse“ zu begegnen, dass sich trotz kurzen Taktzeiten, immer häufiger in Stoßzeiten ereignet.

Wir dürfen uns also auch in Zukunft über Innovationen bei der Fahrzeugtechnik freuen.
Demnächt eventuell auch alternative Antriebe, wie Wasserstoff & Co., der Umwelt zuliebe?

Die Diskussion um den Hindenburgplatz findet kein Ende.
Ganz im Gegenteil.

Der ewig währende Beschuss mit der Debatte um die Namensgebung und eine mögliche Umbenennung des Platzes ist noch voll im Gange, da prescht die Kaufmannschaft Münsters schon los und präsentiert Entwürfe für eine Bebauung des Hindenburgplatzes, inmitten einer neu entbrannten Auseinandersetzung um eine Musikhalle für Münster.

Bereits im November des vergangenen Jahres verkündete die münstersche Kaufmannschaft den Plan in dieser Thematik aktiv zu werden und präsentierte heute drei Entwürfe des Architekturbüros Bolles + Wilson.

Die drei „Strategieskizzen“ sehen neben dem Entwurf einer reinen und schlichten Grünfläche die Alternativen einer Bebauung in Barockgarten-Stil, und etwas spektakulärer, mit einer Wasserfläche vor.

Bei allen drei Vorschlägen, die die Kaufmannschaft gerne breit in der Öffentlichkeit diskutiert sehen will,
steht im Vordergrund eine Tiefgarage mit 600 Stellflächen unter dem Platz, um die Parkplätze zu erhalten .
Veranstaltungen wie der  Send, Reitturnier, „Münster verwöhnt“, Flohmarkt und andere, sollen  unbeeinträchtigt weiter auf dem Hindenburgplatz stattfinden können.
Hierfür wurden in den Vorschlägen 1 & 2 jeweils 42.000 Quadratmeter und im 3. Vorschlag 41.000 Quadratmeter eingeplant.

Hier ein Überblick der Entwürfe:

Szenario 1 – Grüner Platz

   

Szenario 2 – Barockes Münster

   

Szenario 3 – Neue Stadtkante am Wasser

   

Die Vorteile einer Bebauung des Hindenburgplatzes liegen auf der Hand.
Man will die „tote Fläche“ zwischen Domplatz und Schloss schliessen, Wohn- und Geschäftsfläche erschliessen, die Innenstadt Münsters attraktiver gestalten.
Eine Tiefgarage würde den hässlichen Anblick der parkenden Fahrzeuge unter die Erde verlegen und den Blick auf das Schloss angenehmer gestalten.
Ausserdem stünden die Parkpätze so auch bei Veranstaltungen zur Verfügung, was bislang immer ein Problem darstellte.
Die Pläne sollen ohne städtischen Zuschuss umgesetzt werden. Investoren sollen hier einspringen.

Die Entwurfsvorschläge lassen sich in einer PDF Datei des Architekturbüros BOLLES + WILSON herunterladen und ansehen.
Der Download befindet sich HIER

Die Konzepte werden öffentlich in einer Ausstellung am 16. Januar 2012 um 19 Uhr, im Gebäude der Bezirksregierung Münster am Domplatz, vorgestellt.
Noch bis zum 22. Januar können sich Interessierte die Entwürfe dort anschauen.

Wie findet Ihr die Vorschläge? Habt Ihr einen Favoriten? Wollt Ihr lieber alles so belassen, wie bislang?
Oder habt Ihr eine ganz andere Idee?

Wo wir gerade beim Thema ÖPNV 2.0 sind, schiesse ich meinem gestrigen Artikel über verschiedene Bus- und Zugfahrplan Apps noch einen Vergleich von Taxi-Apps für Münster hinterher.

Aber zunächst ein kleiner Rückblick:

Die Taxibranche hat seit einiger Zeit das Internet als weitere Möglichkeit erkannt, Kunden zu gewinnen.
Auch hier steht der Serviceaspekt neben einem harten Kampf um Kundschaft im Vordergrund.

So haben findige Entwickler Apps für aktuelle Handybetriebssysteme entwickelt um den Kunden zu ermöglichen,
zeitgemäß ein Taxi zu ordern, aber ebenso den Taxifahrern zu ermöglichen über das neue Betätigungsfeld Internet,  Kunden zu finden.

Der Kampf um Kunden ist erbittert.

Seit es Taxis gibt, gibt es den Kampf um den Kunden.
Obwohl jeder Fahrgast das Recht hat sich sein Taxi frei auszuwählen, so muss an Taxiplätzen nicht das vorderste Taxi genommen werden wenn es einem nicht zusagt. Dennoch pochen die Fahrer dennoch seit jeher auf Ihr Pseudo-Recht „Wer zuerst in der Schlange steht, fährt zuerst“.
Wer als Fahrer diesen ungeschriebenen Gesetzen nicht folgt, ist in der Branche unten durch. Auch der Fahgast muss sich Beschimpfungen und oftmals sogar Drohungen anhören.

Also weichen die Personenbeförderer ins weltweite Netz aus und registrieren sich bei den Taxi-App Anbietern als Fahrer um so gegen eine monatliche Grundgebühr auf die per Smartphone abgegebenen Taxi-Anforderungen zugreifen zu können. Kommt es zu einer erfolgreichen Vermittlung, wird eine geringe Provision vom Taxifahrer an den App-Entwickler fällig, der sich nicht auf den Fahrpreis auswirkt.

Da sich mittlerweile aber branchenweit das neue Medium herumgesprochen hat, schiessen verschiedenste Taxi-Apps aus dem Boden.

Hier für Münster also ein kleiner Vergleich von 4 verschiedenen Apps.

Taxi.eu (Taxi Pay GmbH, kostenlos)

  
  

Programmiert von der Austrosoft Weiss Datenverarbeitung GmbH/fms Datenfunk GmbH in Wien und betrieben von der Taxi Pay GmbH.
Bietet viele Optionen bei der Taxibestellung, von Infos für den Fahrer über Kundenwünsche bis hin zum Taxi Radar für
in der Nähe befindliche Taxis.
Über Eingabe von Start und Ziel kann ein ungefährer Fahrpreis ermittelt werden.
Vorbestellungen können eingegeben und später in den Einstellungen verwaltet werden.
Taxibestellung nur nach Eingabe von Name und Telefonnummer möglich.

Vorteile: Überregional nutzbar, 40.000 Taxis in Europa angeschlossen, viele Optionen und Präzisierung bei der Taxibestellung über Optionen möglich. Taxivorbestellung und auch Mehrfachbestellungen möglich.
Nachteile: Persönliche Daten müssen vor Erstbenutzung eingegeben werden.

Taxometer (ae-volution GbR, € 0,79)

  
   

Eigenentwicklung und betrieben von ae-volution GbR, Berlin.
Bietet neben Fahrpreisermittlung und Zielwahl über Favoriten, Kontakte oder Historie, auch einen vereinfachten „Drunken-Mode“.
Taxibestellung wird nicht online übermittelt, sondern ein Telefonanruf bei der entsprechenden Taxizentrale wird ausgelöst.

Vorteile: Korrekt verwendeter Taxitarif, vereinfachter Drunken-Mode, keine Eingabe von Name oder Telefonnumer nötig. Da Anruf und keine Onlineübermittlung an angeschlossene Fahrer, keine Benachteiligung für nicht teilnehmende Fahrer, größere Taxiauswahl.
Nachteile: Eingestelltes Tarifgebiet sollte überprüft werden, wurde beim Test nicht korrekt ermittelt. Keine Vorbestellung möglich.

myTaxi (Intelligent Apps GmbH, kostenlos)

  
  

Entwickler und Betreiber: Intelligent Apps GmbH, Hamburg.
Bietet Taxiradar, dass uns im Test aber keine in der Nähe befindlichen Taxis anzeigte.
Es können favorisierte Fahrer gespeichert werden, Fahrtenbewertung und eine Fahrtenhistorie sind ebenso möglich, wie eine Fahrpreisermittlung, sowie verschiedene Abholadressen.

Vorteile: Bewertungssystem, Adressübernahme aus Handykontakten, Fahrpreisermittlung
Nachteile: Persönliche Daten müssen vor der Erstbenutzung eingegeben werden, in Münster noch nicht viele Fahrer ans System angeschlossen

Taxi Münster (Taxi Berlin TZB GmbH, kostenlos)

  
 

Entwickelt von der Austrosoft Weiss Datenverarbeitung GmbH/fms Datenfunk GmbH in Wien.
Die App ist identisch mit der Taxi.eu App, siehe oben.
Ausser einem anderen Startlogo und Icon, bietet sie denselben Funktionsumfang, wie die Taxi.eu App.

Vorteile: lokalbezogenes Icon für Münster-Fans
Nachteile: Persönliche Daten müssen vor Erstbenutzung eingegeben werden.

Fazit:
Alle verwendeten Apps greifen nur auf die Taxi-Zentrale Münster e.G. zu, obwohl es in Münster auch andere Taxidienste gibt. Das gilt natürlich auch anders herum.
Bewusst haben wir im Test keine echten Taxibestellungen ausgelöst, denn die darauf folgenden Ergebnisse wären nicht fair.
Zeitpunkt, Ort und Verfügbarkeit der Taxis am Abholort bringen unterschiedliche Ergebnisse, auf die die App und Appbetreiber keinen Einfluss haben. Das wäre ein Vergleich der Taxidienste, dem wir an dieser Stelle nicht nachkommen möchten.

Alle Preise zeigen bei der Preisberechnung unterschiedliche Werte an, die allerdings eh nur Richtwert sein können.

Taxometer verwendet nachweislich den korrekten Taxitarif von Münster. Andere Apps bieten keinen Einblick über den verwendeten Tarif.
Der 1-Click, oder besser 1-Shake „Drunken-Mode“, bei dem durch Schütteln und ein Fahrpreis zur in den App-Einstellungen hinterlassenen Heimadresse berechnet wird, ist ein nettes Gimmick. Nach Fahrpreisanzeige kann ein Anruf bei der Taxizentrale ausgelöst werden.
Ansonsten müssen bei Taxometer, im Vergleich zu den anderen Apps, keine persönlichen Daten eingegeben werden.
Missbrauch ist somit nicht möglich, da hier nichts übertragen wird.

Ansonsten ähneln sich die Apps im Funktionsumfang. Es bleibt zu erwähnen, dass bei myTaxi, Taxi.eu und Taxi Münster nur Taxis bestellt werden können, deren Fahrer diesen für sie kostenpflichtigen Service nutzen. Es werden somit nichtteilnehmende Fahrer benachteiligt.

Auch bei Taxometer ist nur ein Taxianbieter im Tarifgebiet Münster hinterlegt, obwohl zahlreiche andere Anbieter im Stadtgebiet operieren. Dies mag sich in Zukunft vielleicht ändern

Unser Favorit ist die Taxometer App.
Die Investition von €0,79 lohnt sich. Korrekter Taxitarif, keine Angabe von persönlichen Daten nötig, keine Onlineübermittlung von Daten, keine Benachteiligung von Fahrern, da Fahrer nicht teilnehmen müssen.

Alternativ bleibt nur noch, ganz klassisch die Telefonnummern der Münsterischen Taxiunternehmen in den Handykontakten zu speichern und bei Bedarf anzurufen.

Preisliche Unterschiede bei den Fahrten ergeben sich nur durch Strecke, Tages- und Fahrtzeit.
Die Apps haben keinen Einfluss auf den Fahrpreis.

Der hiesige Taxitarif wird von der Stadt Münster festgelegt.
Der aktuelle Taxitarif für Münster, gültig seit dem 14.03.2008, findet sich hinter DIESEM Link.

Am 9. Januar 2012 bekommen die neuen Busfahrpläne im Stadtgebiet Münster Gültigkeit.

Pünktlich zu Beginn warten die Stadtwerke Münster mit zwei zusätzlichen, kostenlosen Serviceleistungen auf.

- Fast alle Haltestellen im Stadtgebiet sind bei der Fahrplanumstellung mit QR-Codes ausgerüstet worden, mit Hilfe derer man, unter Zuhilfenahme eines aktuellen Smartphones mit entsprechender Software, die aktuellen Echtzeit-Ab- und Anfahrtszeiten im Internet abrufen kann. So ein Code sieht dann ungefähr so aus:

Somit ist ein Haltestellenmonitor immer mobil abrufbar, schon bereits bevor man überhaupt an der entsprechenden Haltestelle ist, denn eine Haltestellensuche ist in der Webapp integriert.

- Zum anderen stellen die Stadtwerke für die beiden meist verbreitetsten Handybetriebsysteme, iOS und Android, kostenlose Apps zur Verfügung, mit denen man eine Verbindungsabfrage stets mobil dabei hat.

Doch es gibt auch Apps anderer Anbieter, mit denen man sich Busverbindungen und Haltestellenmonitore ansehen kann.

Hier einmal 5 Apps, die ich für das iOS Betriebssystem verglichen habe:

Fahrplan Info (Appealing Apps, €0,79)

Fahrplan Info ist eine kostenpflichtige App, die von einem Drittanbieter erstellt wurde.
Sie bietet Haltestellensuche, Verbindungssuche, Umgebungssuche mit Liste und Karte, Favoriten.

Vorteile: Unabhängig, bundesweit nutzbar für Bus- und europaweit nutzbar für Zugverbindungen
Nachteile: kostenpflichtig, Ist von Anbindung an die Datenbanken abhängig (störanfällig) , kein Haltestellenmonitor, keine Echtzeitsanzeige

moFahr RVM (RVM, kostenlos)

Die moFahr App der RVM ist vom Labor für Software Engineering der Fachhochschule Münster entwickelt worden.
Sie bietet neben Favoriten und Verbindungssuche für Bus und Bahnverbindungen in Deutschland, sowie integrierter Haltestellensuche auch einen Haltestellenmonitor, mit Pünktlichkeitsanzeige.

Vorteile: Pünktlichkeitsanzeige, Haltestellenmonitor, erweiterte Einstellmöglichkeit bei Verbindungssuche, kostenlos
Nachteile: keine Umgebungskarte, keine lokalen Störungungsmeldungen

Handyticket App (VDV, kostenlos)

Die Handyticket App wurd unter anderem von Hansecom entworfen.
Der eigentliche Anwendungszweck ist die elektronische Buchung und Verwendung von Fahrscheinen.
24 Nahverkehrsanbieter aus 14 Verkehrsverbünden/Regionen nehmen an diesem Gemeinschaftsprojekt teil.
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat die Koordination übernommen.
Neben der Hauptfunktionalität bietet die App aber auch noch die Funktion der Fahrplanauskunft und einen Haltestellenmonitor, mit Abfahrtsanzeige in Minuten.

Vorteile: kostenlos, Haltestellemonitor
Nachteile: Eingangskonfiguration umständlich, Fahrplan nicht Hauptanwendungszweck der App, keine Umgebungskarte, keine Zugverbindungen

DB Navigator App (Deutsche Bahn, kostenlos)

Die DB Navigator App ist von der Bahn hauptsächlich für die Verbindungsauskunft von Bahnverbindungen entwickelt worden. Ebenso enthalten sind aber auch anschliessende Nahverkehrsmittel, wie Busse.

Vorteile: Standortanzeige mit Richtungsanzeige und Entfernung zur nächsten Haltestelle, Favoriten, Streckenplan der Busverbindung mit An-/Abfahrtszeiten, Augmented Reality – Visuelle Darstellung der Haltestellen im Livebild der Kamera, Anzeige der Strecke auf der Karte mit markierten Haltepunkten
Nachteile: Anderer Hauptanwendungszweck, sehr komplexe App – Bedarf an Einarbeitungszeit.

Stadtwerke Münster Fahrplan App (Stadtwerke Münster, kostenlos)


Die Fahrplan Münster App, entwickelt von Mentz Datenverarbeitung GmbH, ist eine reine Fahrplan App, die neben den Fahrplänen für das Stadtgebiet Münster auch den Fernverkehr der Deutschen Bahn anzeigt. Sie zielt auf einfache und schnelle Bedienung

Vorteile: Fahrpreisanzeige, einfache Anwendung, Echtzeit-Infos über aktuelle Störungen und Verspätungen, Umgebungskarte, Favoriten
Nachteile: kein QR-Code Scanner zur Kombination mit den oben angesprochenen QR-Codes an den Haltestellen

Fazit:

Alle Apps haben mehr oder weniger den gleichen Umfang. Drittanbieter Apps haben den Nachteil immer hinter den Datenbankenanbindungen herrennen zu müssen. Bei Änderungen kann der Dienst gut mal ein paar Wochen ausfallen, wie zuletzt bei der Fahrplan Info App.
Über-Apps mit einem sehr hohem Funktionsumfang, wie die App der Bahn, sind nicht einfach zu bedienen und gebrauchen gewisse Einarbeitungszeit. Wenn man schnell eine Auskunft braucht, sind die vielen Bedien- und Auskunftsmöglichkeiten eher hinderlich.
Für Münster ist die Fahrplan App der Stadtwerke nicht nur einfach und schnell zu bedienen, sie überholt die moFahr App auch noch mit dem Punkt der Hinweismöglichkeit von lokalen Störungen im Verkehrsablauf und der Umgebungskarte.
So kann man bei Verspätungen von Linien schon im Vorfeld umplanen und sich den Weg zur Haltestelle sparen.
Neu-Münsteranern und Ortsunkundigen ist die Karte zur Orientierung eine Hilfe.
Eine Kombination mit der Handyticket App zur digitalen Nutzung von Fahrkarten wäre natürlich wünschenswert.
Auch wäre eine lokale Entwicklung, wie bei der moFahr app erfreulich gewesen und hätte die Fachhochschule Münster unterstützt.
Wem letztendlich welche App am besten gefällt, muss man selber herausfinden.
Die Fahrplan MS App der Stadtwerke ist für Münster sicher eine Bereicherung und ein weiterer Ausbau der Serviceleistungen der Stadtwerke Münster.

Das war es.
Das Jahr 2011 ist um, turbulent und mit vielen schlechten, aber auch einigen guten Nachrichten gespickt.

2012 möge schön werden und uns viele neue Perspektiven bringen.
Dafür schreiben wir uns jedes neue Jahr Vorsätze auf, meist um gesünder zu leben,
oder den Umgang mit den Mitmenschen verbessern.

Auch über den Tellerrand hinaus schauen, ist ein guter Tipp für die Neujahrsvorsätze.

Der Klimawandel ist kein fernes Zukunftsthema mehr, für Experten oder Politiker auf Gipfeltreffen.
Er findet statt – und seine Auswirkungen treffen uns alle.
Es soll sich also keiner wundern, wenn zum Jahreswechsel inmitten des Winters 2011/2012
ganze 10 °C auf dem Thermometer stehen und Regen fällt, anstatt ein Schneechaos um den Gefrierpunkt herrscht,
wie im vergangenen Jahr in Münster.

Die Stadt hat also, schon vor einiger Zeit, einen Bürgerpakt für das Klima ins Leben gerufen und fordert die Bürgerinnen und Bürger auf mit anzupacken.

Ich finde, das ist ein guter Vorsatz für 2012, der sich ohne große Mühen einhalten läßt.
Ich gehe mit gutem Beispiel voran und habe meine freiwillige Selbstverpflichtung bereits abgeschickt:


Allen Lesern wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr und das alle Vorsätze in Erfüllung gehen mögen!